Kurkuma – ein ganz besonderes Superfood

Kurkuma ist ein ganz besonderes Gewürz. Als Bestandteil des Currypulvers verleiht es diesem seine herrlich gelb-orangene Farbe und ist vor allem aufgrund seiner gesundheitlichen Vorteile bekannt geworden. Mit dem Pulver dieser Superknolle erhalten viele Speisen – ob Desserts, Saucen, Getränke oder mehr – nicht nur dessen wertvolle Inhaltsstoffe, sondern ebenso ein zartes Aroma sowie eine wunderschöne Färbung.

Der Süden Indiens als natürlicher Ursprung des Kurkumas

Die Heimat des Kurkumas liegt in Südostasien. Dort wird die Pflanze schon seit mehreren tausend Jahren als Heil- und Gewürzpflanze verwendet. Auch zum Färben findet die Pflanze vielfach Verwendung, da sie wesentlich günstiger als der ebenfalls färbende Safran ist. Es ist das im Kurkuma enthaltene Curcumin, welches für die intensive orange-gelbe Farbe sorgt. Botanisch gesehen, stammt die Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse. Das eigentliche Kurkuma-Gewürz wird aus der Wurzelknolle hergestellt, indem diese getrocknet und zu einem feinen Pulver gemahlen wird. Das Kurkumapulver von Zimmerli Adaptogene kommt aus Indien, genauer gesagt aus dem Ort Wayanad in der Region Kerala im Süden Indiens und wird dort liebevoll und nach streng biologischen Kriterien angebaut. Von dort werden die Wurzeln der Kurkumapflanze frisch geerntet und direkt importiert. Der Prozess von der Aussaat bis zur Herstellung des Pulvers, einschliesslich der Verpackung, wird sorgfältig überwacht, um eine hochwertige Qualität für den Endverbraucher zu gewährleisten.

 

Kurkuma Anbaugebiet Südindien Zimmerli Adaptogene

Die faszinierenden Inhaltsstoffe des Kurkumas

Die Wurzel, die in ganz Asien als traditionelles Heilmittel gilt, hat einige herausragende Inhaltsstoffe zu bieten, die in ihrer Gesamtheit einen synergistischen Effekt vermuten lassen. So enthält das Pulver verschiedene ätherische Öle und Harze sowie einige Zucker- und Eiweissverbindungen. Daneben weist es mehrere Curcuminoide und vor allem das bekannte Curcumin in einer Konzentration von etwa 5 Prozent auf. Auch wenn die frische Wurzel mehr der wertvollen Inhaltsstoffe besitzt, so sind doch jede Menge Mineralsalze und Vitamine auch im Kurkuma Pulver enthalten. Diese wiederum können neben den anderen Inhaltsstoffen so vom Körper teilweise besser aufgenommen werden. 100 g des Pulvers enthalten etwa:

 

1. 190 mg Magnesium

2. 180 mg Kalzium

3. 100 mg Schwefelverbindungen

4. 40 mg Eisen

5. 4 mg Zink

6. 3 mg Kalium und weitere Vitamine, Spurenelemente und Mineralsalze.

Adaptogene und Nahrungsergänzungsmittel aus                  biologischem Anbau bevorzugen

Die auch als Gelbwurz bezeichnete Knolle ist nicht nur als Bestandteil des Currys bekannt. Der sekundäre Pflanzenstoff Curcumin und mehr als 90 weitere Wirkstoffe im Kurkuma sind in zahlreichen Studien immer wieder untersucht worden. Studien an Patienten, die an rheumatisch-entzündlichen Beschwerden litten, zeigten eindeutig seine entzündungshemmende Wirkung vor allem durch die im Kurkuma enthaltenen Enzyme. Auch eine aktivitätshemmende Wirkung auf einen mit der Krebsentstehung in Verbindung gebrachten Transkriptionsfaktor wird vermutet.

Auf entzündliche Darmerkrankungen chronischer Natur soll sich Kurkuma ebenfalls positiv auswirken. Die normalerweise über ein Currygewürz eingenommenen Mengen an Kurkuma reichen nicht aus, um eine signifikant positive Wirkung des Kurkumas zu verspüren. Hier empfehlen sich also entsprechende Nahrungsergänzungsmittel aus kontrolliert biologischem Anbau, die auch für eine vermehrte Einnahme geeignet sind. Denn biologisch angebautes Kurkuma und andere Adaptogene wie die Adaptogene von Zimmerli unterliegen vom Anbau bis zur Produktabfüllung strengen Richtlinien und sind garantiert frei von Gift- und Schadstoffen. 

 

Die Verwendung der Kurkuma im Ayurveda

In der ayurvedischen Medizin werden verschiedene Kurkumapräparate vor allem bei Entzündungen des Darms und des Unterleibs verabreicht. Doch auch bei starken Erkältungssymptomen wie Nasennebenhöhlenentzündungen, Bronchitis und Asthma kommt das Pulver der Gelbwurz zum Einsatz. Ebenso wird es bei verschiedenen entzündlichen Hautproblemen verwendet. Als Gewürzpulver soll es eine ausgleichende Wirkung auf die drei Doshas ausüben. Im Ayurveda kennt man folgende unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten von Kurkuma:

 

1. Als Teeaufguss, wobei auch die frische Wurzel Verwendung findet.

2.  Bei nesselsuchtartigen Hautproblemen eine Paste aus Joghurt und Kurkuma Pulver mehrfach täglich aufgetragen.

3. Bei Gürtelrose wird eine Behandlung mit Senföl und Kurkuma Pulver empfohlen, welche 1x täglich durchgeführt wird.

4. Bei Erkältungskrankheiten soll 1 Gramm Kurkuma Pulver, welches mit Ghee zu einer Paste verrührt und 3 mal täglich eingenommen wird, den Auswurf fördern und antientzündlich wirken.

5. Gegen Halsschmerzen wird in der ayurvedischen Medizin ein Kurkuma-Milch-Trank verabreicht. Dafür wird ein halber Teelöffel Kurkuma Pulver in etwa 150 ml, leicht köchelnder Milch aufgelöst und dann schluckweise getrunken.

 6. Auch in der Schönheitspflege hat das goldgelbe Pulver aus der Kurkumawurzel seinen festen Platz. So wird es in Indien gerne feinen Gesichtsmasken beigefügt oder für ein Ganzkörper-Peeling mit anderen Zutaten vermischt. Hierbei soll es seine anti-entzündlichen und anti-oxidativen Wirkungen auch auf der Haut entfalten können und gilt als Geheimtipp für eine jugendlich schöne Haut.

Kurkuma in der Küche

Im Ayurveda ist das Heilmittel vom Gewürzmittel nicht immer zu trennen. Auch Hippokrates riet schon dazu, Heilmittel als Nahrungsmittel anzusehen und umgekehrt, Nahrungsmittel wie Heilmittel einzusetzen. Nicht nur als Bestandteil des geschmacklich sehr intensiven Currypulvers kann Kurkuma also in der Küche vielfache Verwendung finden.

1. Als gesunder Smoothie am Morgen

Einige der Inhaltsstoffe des Pulvers, insbesondere das Curcumin, sind fettlöslich. Dies sollte bei der Verwendung im Smoothie bedacht werden. So empfiehlt sich das Pulver nur dann als wertvolle Zutat für jeden Smoothie, wenn diesem idealerweise etwa Kokosöl oder Ghee zugefügt wird.

 

2. Zum Färben von Süssspeisen

Wer seinem selbstgemachten Vanillepudding eine Färbung geben möchte, kann diesem mit der Stärke und dem Vanillezucker etwas Kurkuma Pulver beigeben. Der Pudding erhält daraufhin eine herrlich goldgelbe Färbung. Ähnlich können auch weitere Nachspeisen, Kuchen, Aufläufe, Kartoffelbrei und andere Gerichte mit dem Pulver eine natürliche Färbung bekommen.

 

3. Als wärmender Tee

Auch als Tee eignet sich dieses goldgelbe Pulver hervorragend. Es wärmt nach einem Winterspaziergang mit Ingwer zusammen den Körper wieder auf und sollte aufgrund seiner Fettlöslichkeit mit einem Schuss Milch verfeinert werden. Wer statt Kuhmilch lieber eine vegane Variante vorzieht, kann stattdessen Mandelmilch mit ein wenig Kokosöl dazugeben.

 

4. Als Kurkuma-Latte

Beim traditionellen und mittlerweile weltweit bekannten Kurkuma-Latte hingegen, steht die Milch im Vordergrund. Das wertvolle Kurkuma Pulver neben weiteren wärmenden Zutaten wird vor dem Köcheln zugefügt. Auch hier kann statt Kuhmilch Mandel- oder Kokosmilch verwendet werden.

 

Rezept für eine schmackhafte „Goldene Milch“ aus dem Hause Zimmerli Adaptogene:

Die Farbe Orange vermittelt Wärme und tatsächlich: Ingwergewächse gehören zu den wärmenden Lebensmitteln, die besonders an kalten Tagen für wohlige innere Wärme sorgen. So kann die „Goldene Milch“, wie die Kurkuma-Milch auch genannt wird, gerade im Winter gute Dienste leisten.

Das folgende Rezept ist rein veganes und schmeckt besonders gut nach einem langen Winterspaziergang.

 

Benötigte Zutaten:

•1 EL Kurkuma Pulver Zimmerli Adaptogene

• 100 bis 120 ml Wasser

• 12 bis 15 Gramm geriebenen Ingwer oder Ingwerpulver

• 2 EL Agavendicksaft

• auf Wunsch eine Prise schwarzen Pfeffer

• 1 Prise Muskatnusspulver

• 1 Prise Zimt

• 1 TL Kokosöl

• 350 ml Mandelmilch

 

Zubereitung:

Das Kurkuma Pulver wird mit dem Wasser zusammen im Topf verrührt und langsam erhitzt. Nun kommen auch der Ingwer und das Muskatnusspulver dazu. Die Mischung wird solange unter Rühren erhitzt, bis sich eine dickflüssige Paste bildet. Falls nötig, kann noch etwas Wasser hinzugegeben werden. Nun wird die Mandelmilch in einem zweiten Topf erwärmt und die orangegelbe Paste mit einem Schneebesen in die warme Milch eingerührt. Zum Schluss werden der Agavensaft, der Zimt und das native Kokosöl in der heissen Milch verrührt. Kurz vor dem Servieren kommt bei Bedarf eine Prise Pfeffer dazu. Diese „Goldene Milch“ sieht nicht nur cremig-lecker aus, sie schmeckt auch fantastisch und wärmt die Lebensgeister von innen.Die Paste kann auf Vorrat hergestellt werden und hält sich bis zu einer Woche im Kühlschrank. Sie schmeckt ebenso zu Suppen sowie Reis- und Joghurt-Gerichten.

Kurkuma in Kapseln

Nicht immer bleibt bei einem modernen Lebensstil täglich ausreichend Zeit, um gesunde Rezepte mit Kurkuma auszuprobieren. Um trotzdem in den täglichen Genuss von Kurkuma zu kommen, bietet sich die Einnahme von Kurkuma Kapseln an. Die Kurkuma Kapseln von Zimmerli bestehen aus rein pflanzlicher Zellulose und sind daher auch für Veganer bestens geeignet. Zusatz-Tipp: Die Einnahme von Kapseln sollte zusammen mit ein wenig Fett erfolgen, damit die wertvollen Inhaltsstoffe optimal verwertet werden können.

 

Kurkuma und seine Bioverfügbarkeit

Damit die gesunden Inhaltsstoffe aus dem Kurkuma ausreichend vom Darm resorbiert werden können, sollte bei der Einnahme einiges beachtet werden. Denn die Bioverfügbarkeit spielt eine grosse Rolle, wenn es um die gesundheitlichen Vorteile des Kurkuma Pulvers geht. So sind die gesundheitlich relevanten Curcuminoide und das Curcumin fettlöslich, das heisst, sie werden nur in Verbindung mit Fett vom Körper aufgenommen und verwertet. Daher sollte selbst ein Kurkuma-Tee mit etwas Fetthaltigem zusammen getrunken werden. Zwar enthält die frische Wurzel ebenfalls etwas Fett. Dennoch erhöht die Zugabe von Fett auch hier die Bioverfügbarkeit. Auch schwarzer Pfeffer, der den sekundären Pflanzenstoff Piperin enthält, soll für eine höhere Resorptionsfähigkeit des Curcumins sorgen. Um ganze 20 Prozent soll die Bioverfügbarkeit bei einer Zugabe von schwarzem Pfeffer erhöht werden. Allerdings kann Piperin in den höheren Mengen, die manch einem Kurkuma-Präparat zugefügt sind, auch gesundheitliche Nachteile mit sich bringen. Denn die vermeintliche Wirkverstärkung erfolgt durch die Hemmung eines Enzyms der Leber und greift so massiv in den Verdauungsmechanismus ein. Es spricht zwar nichts dagegen, sein mit Kurkuma angereichertes Essen und Getränken jeweils eine moderate Prise Pfeffer beizufügen. Von einer grundsätzlichen Anreicherung von Kurkuma-Produkten mit reichlich Pfeffer ist jedoch eher abzuraten insbesondere wenn zusätzliche Medikamente eingenommen werden müssen (Gefahr von Nebenwirkungen erhöht sich)

 

Kurkuma Pulver BIO Zimmerli Adaptogene

So wirkt das Erhitzen auf Kurkuma

Das Curcumin im Kurkuma ist wenig hitzebeständig. So kommt es durch langes Kochen unter Umständen zu einem höheren Verlust der wertvollen Inhaltsstoffe. Interessanterweise soll das Erhitzen jedoch gleichzeitig zu einer besseren Bioverfügbarkeit des Curcumins und sogar zu einer vermehrten Wasserlöslichkeit führen. Dies könnte also den Verlust wieder etwas ausgleichen. Einer im Jahre 2011 veröffentlichten Studie zufolge soll sogar die antioxidative Wirkung von Kurkuma durch Erhitzen signifikant zunehmen. Wenn auch das Erhitzen nicht unbedingt notwendig ist, um von den gesundheitlichen Vorteilen des Kurkumas zu profitieren, so ist es dennoch nicht unbedingt qualitätsschädigend, auch wenn es zu einem Verlust an Inhaltsstoffen kommt. Unter Umständen kann das Erhitzen also sogar von Vorteil sein.

Alles in allem kann gesagt werden, dass es sich bei der Kurkumaknolle um ein wertvolles Geschenk der Natur handelt. Ihre gesundheitlichen Vorteile dürften auch in Zukunft noch von sich Reden machen. Ferner zeigt sich auch beim Kurkuma wieder einmal, dass ein Ganzes mehr ist als die Summe seiner Inhaltsstoffe und dass Qualität stets wichtiger als Quantität sein sollte.

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